Für eine Studie in den USA wurden Internetbenutzer zu ihren Surfgewohnheiten befragt. Interessant sind die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf Weblogs:
- nur 6% aller Befragten gaben an, Blogs täglich oder sehr häufig zu lesen
- über 60% haben geantwortet, dass sie noch nie in einem Weblog gelesen hätten
- 13 % der Internetnutzer, die man beim Lesen von Weblogs beobachtet hatte, sagten aus, dass sie noch nie von Blogs gehört hätten
- die Hälfte der Blogleser gaben an, zwar von Blogs gehört zu haben, aber nie welche zu lesen
Das bedeutet, dass knapp 2/3 der Befragten gar nicht realisiert haben, dass sie in einem Weblog gelesen haben. Es ist anzunehmen, dass die Zahlen für europäische Internetnutzer noch weit krasser ausfallen würden, wenn hier eine solche Studie durchgeführt würde.
Das wird die eingefleischten Blogger (“Ich blogge schon seit 2001 und da wusste noch niemand, was ein Blog ist”), die gestrengen Gralshüter der sogenannten Blogosphäre wohl gewaltig irritieren. Mir ist’s egal, denn
- Weblogs sind zwar sehr praktische Instrumente, um zeitnah eigene Gedanken, Tipps usw. im Internet zu publizieren.
- Für Autoren wie mich ist es sehr einfach, Beiträge in Weblogs zu publizieren und zu verwalten. Und es macht Spass!
- Für meine Leserinnen und Leser – und das ist (zumindest für mich) entscheidend – ist es absolut belanglos, womit ich meine Artikel publiziere. Hauptsache, dass diese interessant und einfach zu erreichen sind.
- Ich wiederhole mich: “Nichts für Blogger, nur was für Leser!”
Ach, übrigens: JobBlog ist auch ein Weblog. Sie haben’s nicht gemerkt? Piepegal!
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