Das neuste Buch, das ich zur Zeit am Lesen und Verarbeiten bin:

Die ‘Ja oder Nein’-Strategie für Manager von Spencer Johnson (der andere bekannte Bücher wie Die Mäuse-Strategie für Manager und Der Minuten Manager geschrieben hat).

Obwohl ich das Buch noch nicht vollständig bearbeitet habe, überzeugt mich das Konzept bzw. die darin beschriebenen Entscheidungsmethodik:

  • Der Nachteil vieler Techniken: man hat einen riesigen Aufwand , um sie zu erlernen, und im Alltag greifen sie trotzdem nicht – sie sind zu kompliziert. Johnsons Methodik ist einfach (zu erlernen und umzusetzen) und allein schon deshalb genial: sie ist absolut alltagstauglich. Ja oder nein – das ist die wesentlichste Frage.
  • Sie richtet sich am menschlichen Wesen aus, weil es sich schliesslich bei Schwierigkeiten mit Entscheidungen immer um menschliche Verhaltensmuster handelt, die im Berufs- und Privatleben stets die selben sind. Johnsons Tipps helfen also, Entscheidungen im Business und im persönlichen Bereich zu treffen.
  • Johnson bringt es klar auf den Punkt: erfolgreich trifft man Entscheidungen dann, wenn man sowohl seinen Kopf als auch sein Herz zu Rate zieht. Nicht entweder oder – sowohl als auch ist einmal mehr die richtige Losung!
  • Und nicht zu letzt: Das Buch zeigt, wie man es schafft, die eigene Methodik anzuwenden bzw. mit Hilfe seiner eigenen, ganz speifzischen “Instrumenten” zu entscheiden. Und so heisst das erste Kapitel: “Den eigenen Weg finden.

Einer der Hauptgedanken Johnsons gefällt mir ganz besonders gut:

Ich vermeide Unentschlossenheit und halbherzige Entscheidungen. Ich verwende beide Hälften eines zuverlässigen Systems, um in jeder Situation bessere Entscheidungen zu treffen: einen kühlen Kopf und ein warmes Herz.
Ich setze meinen Kopf ein bei den praktischen Fragen: Werde ich den Notwendigkeiten gerecht? Informiere ich mich über die Alternativen? Durchdenke ich alles gründlich? Ja oder Nein?
Ich ziehe mein Herz zu Rate bei den persönlichen Fragen: [...] Bin ich ehrlich mit mir selbst? Vertraue ich auf meine Intuition? Habe ich ein gutes Selbstwertgefühlt? Ja oder Nein?
Bei Ja mach ich weiter, bei Nein überlege ich noch einmal.

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Klarheit gehört zum kleinen Einmaleins in der Führung. Insbesondere dann, wenn es um die Delegation von Aufgaben geht.

Entscheidend ist hier der Start: Wissen Ihre Mitarbeiter, wirklich immer, warum sie etwas tun sollen? Und was genau das Resultat ihrer Arbeit sein soll? Wie gehen Sie mit Fehlern ihrer Mitarbeiter um? Wissen sie, dass sie für ihr Verhalten die Konsequnzen tragen müssen?

Wie steht es mit Ihrer Art, Aufgaben (und Verantwortungen!) zu delegieren? Überprüfen Sie regelmässig und selbstkritisch, ob die Mitarbeiter überhaupt eine Chance hatten, die Aufgabe in Ihrem Sinne bzw. im Sinn der Vorgabe zu erfüllen? Sind Sie immer klar in Ihren Anweisungen?

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Der sauschlechte Manager

9. April 2009

Es gibt hervorragende Führungskräfte. Gute, mittelmässige und schlechte. Und andere sauschlechte.
Dieser Manager

… ist feige: Unangenehme, unpopuläre Massnahmen teilt er seinen Mitarbeitern ausschliesslich per E-Mail mit, vorzugsweise am späten Abend oder amWochenende, wenn niemand unmittelbar darauf reagieren kann.
… weicht aus: Immer dann, wenn ein Mitarbeiter um ein klärendes Gespräch bittet, flüchtet er sich in ein [...]

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Führung: Hilfe zur Selbsthilfe

8. März 2009

Warum haben eigentlich manche Manager nie genug Zeit und ihre Mitarbeiter nie genug Arbeit?
… fragen Kenneth Blanchard, William Oncken und Hal Burrows in ihrem Buch Der Minuten-Manager und der Klammer-Affe.
(Antwort: weil sie sich fatalerweise die Äffchen ihrer Mitarbeiter auf die eigenen Schultern laden.)
Führungsarbeit ist immer auch mit einem Dilemma verbunden: Wie schafft man es als [...]

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Die Probleme der Jung-Manager

23. Februar 2009

Es sind die jungen Chefs, die die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen müssen. Das hat eine Studie der ComTeam AG ergeben.
In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung erläutert Lorenz Forchhammer die Erkenntnisse der Studie. Die 3 wichtigsten:

Junge Führungskräfte sind hochmotiviert und leistungsbereit. Die Balance zwischen Arbeit und Erholung ist nicht gegeben. Bei einer durchschnittlichen [...]

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In welcher Branche sind wir eigentlich?

21. Februar 2009

Cem Basman zeigt am Beispiel der ERCO Light Scout, wie diese sich zum erfolgreichsten Unternehmen der Licht-Branche entwickelt hat.
Also, ich bin in der Führungskräften-den-persönlichen-Erfolg-ermöglichen-Branche.

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Coaching – ist aller Anfang schwer?

18. Februar 2009

Coaching ist in aller Munde und vieles wird unter diesem Begriff angeboten. Das stiftet Verwirrung. Insbesondere bei jenen Menschen, die sich mit dem Gedanken befassen, einen professionellen Coach zur persönlichen Unterstützung hinzu zu ziehen.
Aber wie finde ich einen Coach, dem ich das nötige Vertrauen entgegen bringen kann, wo „die Chemie stimmt“? Und wie funktioniert [...]

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Und plötzlich bin ich Führungskraft

14. Februar 2009

Am Beginn der Karriere muss ein junger Manager einen Rollenwechsel vollziehen: er wird vom Fachspezialisten ohne Leitungsfunktion zum Manager, der auch verantwortlich ist für Führung, Förderung und Beurteilung von Mitarbeitern.
Dieser Rollenwechsel macht vielen Schwierigkeiten: oft muss die neue Rolle unvorbereitet übernommen werden – “Sie werden das schon schaffen!”. Im günstigsten Fall wird der künftige [...]

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