“Es gibt heute nur noch zwei Arten von Arbeitnehmern: Jene, die keinen Job mehr haben und jene, die einen Job haben, der sie masslos frustriert.”
Eine Aussage, welche die aktuelle Situation provokativ überzeichnet. Und dennoch gibt es darin Elemente, bei denen es sich lohnt, genauer hin zu schauen …
Die wirtschaftliche Entwicklung hat zu einem ungewohnt instabilen Arbeitsmarkt geführt. So hat beispielsweise die Zahl (und die Qualität!) der Arbeitslosen ein nie erwartetes Ausmass angenommen. Begriffe wie “Stellenabbau” und “Einstellungsstopp” prägen unsere Zeit.
Diese Instabilität ist aber nicht neu. Sie war auch vor der Krise kennzeichnend für unsere Zeit und notwendig für die sich immer schneller verändernden Marktbedingungen – wir nannten sie damals “Flexibilität”.
Sie erlaubte die Gründung neuartiger Unternehmen (auch der seriösen Art), schuf neue Jobs, erweiterte unsere Wahlmöglichkeiten und führte zu einer noch nie gekannten Wechselwilligkeit auf dem Arbeitsmarkt. Instabilität war Chance!
Doch “plötzlich” war alles anders …
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