Bewerbung als YouTube-Video?

Judith Steiner, TV-Journalistin aus Rapperswil-Jona am Zürichsee, sucht nach einer mehrmonatigen Asienreise eine neue Herausforderung in ihrem Beruf. Und tut das mit einer sehr aufwändig und professionell gemachten Bewerbung:

In mehreren Videosequenzen, die sie über eine Navigation raffiniert verknüpft, zeigt sie, was sie als Journalistin mitbringt und erklärt, in welchen Gefielden sie für ein (Medien-)Unternehmen einen echten Mehrwert bieten kann.

Ich habe in den vergangenen 11 Jahren, in denen ich als Berater und JobCoach tätig bin, mehrere 1000 Bewerbungen erhalten und geprüft. Und weiss, dass es hier wirklich “nichts gibt, was es nicht gibt”. Entsprechend skeptisch war ich, als ich bei Twitter von Judiths Bewerbungsvideo gelesen habe.

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Die berufliche Karriere nach der Karriere als Spitzensportler

“Das Leben nach dem Spitzensport” war am 10. Mai 2010 Thema der “Sportlounge” des Schweizer Fernsehens:

Der Rücktritt ist einer der grossen Schritte im Leben von Spitzensportlern. Meist ein Schritt aus dem Rampenlicht [...] hinein in ein neues Leben, das es erst zu formen gilt. Die Suche nach [...] einer neuen wirtschaftlichen Existenz bezeichnen viele Spitzensportler als eine sehr schwierige Lebensphase und ist häufig mit dem vielzitierten Fall in ein «Loch» verbunden.

In dieser Sendung diskutierten die Moderatorin Regula Späni und die ehemaligen Sportgrössen Anita Weyermann (Leichtathletik), Marco Büchel (Ski) und Patrick Fischer (Eishockey) darüber, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren bzw. werden und wie sie den Umstieg geschafft bzw. wie sie ihn angehen wollen:
sportlounge vom 10.05.2010

Besonders beeindruckt hat mich zum einen die Offenheit der Sportler, mit der sie über die eigenen Unsicherheiten und die Stolpersteine gesprochen haben. Zum anderen war es für mich aus beruflicher Sicht ebenso interessant, von Matthias Zurbuchen (Swiss Olympic, Bereichsleiter Athletensupport) zu hören, wie Swiss Olympic und die Sportverbände die Spitzensportler/innen nach, aber auch schon während der Karriere als Spitzensportler mit einem breiten Programm unterstützen.
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Karriereplanung in der Krise?

Nicht alles ist möglich, aber vieles! Nutzen Sie Krisensituationen, um über Ihre berufliche Entwicklung, über Ihre Karriere nachzudenken?

Dann helfen Ihnen die Überlegungen, die Marius Leutengger in Interviews mit mir und anderen Job-Profis in der SonntagsZeitung vom 2. Mai 2010 festgehalten hat:

Grundsätzlich gelte aber tatsächlich, dass Krise und Chance Zwillinge seien, bestätigt Widmer. Denn: «Im Courant normal hat man keine Veranlassung, sich zu verändern. Jetzt aber erreichen viele den Punkt, wo sie sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen und Alternativen prüfen.» In einer Krise lerne man sich selber besser kennen als in der Komfortzone, meint Widmer. «Diese Gelegenheit sollte man nutzen.»

 
 
Erkenne Dich selbst – vor allem in der Krise! Jetzt den ganzen Artikel lesen … (pdf, 1.3MB)

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Grosse Gehaltsunterschiede: was tun?

Dr. Ursula Weidenfeld (u.a. langjährige stv. Chefredakteurin des “Tagesspiegel”) und Margaret Heckel (u.a. frühere Politikchefin der „Welt“) betreiben ein Informationsportal zu Fragen von Ethik und Moral in Entscheidungs- und Bewertungskonflikten: www.das-tut-man-nicht.de

Margaret Heckel hat mich angefragt, ob ich mich dort künftig mit meinem Wissen im Bereich “Job und Karriere” einbringen würde. Ich habe gerne zugesagt und gehöre nun (mit Stolz!) zum Expertenteam des Portals (genauso wie der Deutsche Innenminister Lothar de Maizière, die Frauenrechtlerin und Autorin Alice Schwarzer oder der Publizist und Moderator Michel Friedman).

Im heute publizierten Beitrag geht es um grosse Gehaltsunterschiede:

Ich weiß, dass in meiner Abteilung Kollegen [...] sehr unterschiedliche Gehälter bekommen. Das kann bis zu 70 Prozent mehr sein. [...] Nun überlege ich mir, ob ich die Betreffenden anonym informieren soll, damit sie selber mit dem Chef verhandeln können. Aber tut man das?

Lesen Sie hier meine Antwort …

Übrigens: das-tut-man-nicht.de kann man auch auf Twitter verfolgen: @dastutmannicht

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Bewerbungsgespräch: wie alles begann …

Das britischen Komiker Alexander Armstrong und Ben Miller nehmen in der Armstrong and Miller Show von BBC die Art, Bewerbungsgespräche zu führen, unter die Lupe auf die Schippe:

Viel scheint sich nicht verändert zu haben … ;-)

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