Personalmanagement bei Mercedes: Dilettantismus pur!

Im DaimlerChrysler-Werk im deutschen Sindelfingen muss soll Personal abgebaut werden. 8500 Stellen bzw. Mitarbeitende sind davon betroffen. Anscheinend hat der Sternen-Konzern seine soziale Verantwortung wahr genommen und den Mitarbeitern ein entsprechendes Angebot gemacht. So weit, so gut.

Nun stellt der Personalchef Günther Fleig aber plötzlich fest, dass statt der 8500 vorgesehenen 9300 Mitarbeiter vom Angebot Gebrauch gemacht und die Mercedes Car Group verlassen haben. Die logische Konsequenz? Es fehlen rund 800 Mitarbeiter und das Auftragsvolumen ist nicht mehr zu schaffen.

Das ist Dilettantismus pur!

Aber wie heisst’s so schön? Auch immer eine Gelegenheit, etwas dazu zu lernen ;-)

[Warnung: ab jetzt kann ich einen sarkastischen Unterton nicht mehr zurückhalten!]

Also, liebe Personaler bei DaimlerChrysler – nachsitzen! Wir üben gemeinsam …

Wir schreiben die Zahl 8500 auf ein Blatt. Jedesmal, wenn ein Mitarbeiter das Austrittsangebot angenommen hat, schreiben wir darunter eine 1. Nun rechnen wir (am besten mit dem Taschenrechner): 8500 – 1 = 8499. Das Ergebnis schreiben wir ebenfalls auf das Blatt. Und so weiter und so fort. Und sobald die Rechnung 1 – 1 = 0 lautet, ruft Ihr “Stopp!” und schreibt unter die Liste: “Ziel erreicht / keine Austritte mehr nötig!”.

Bei uns in der Schweiz gibt’s ein Kinderlied, in dem der Refrain lautet: “Mal füre, mal hindere, mal ufe, mal abe, mal links, mal rechts …”. Wieso kommt mir das grad’ jetzt in den Sinn? *schulterzuck*

(Quelle: ARD-Tagesschau bzw. swr.de)

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Du hast gut reden! Wenn es in Deinem Betrieb zu Entlassungen kommt, musst Du ja auch nur bis eins zählen!

  2. und ich dachte, die Schwaben können alles, außer Hochdeutsch.
    Rechnen scheint dann wohl auch ausgeschlossen zu sein. *g*

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