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Transparenz pur

Franz Walzel in seinem Knowledge-Weblog UnternehmensGeist.net:

Auch wenn Weblogs häufig anonym gehalten werden, wollte ich es zur Politik dieses K-Logs erklären, dass mit ein möglichst hohem Maß an Transparenz gearbeitet wird. Wer unerkannt bleiben will oder womöglich Unsinn unter die Menschen bringen will, kann dies in zahllosen Chats und Foren tun. UnternehmensGeist.net ist für diese User ungeeignet. [...]
Hinter dem Knowldge-Weblog stehe ich, Frank Walzel (28), als Herausgeber und Verantwortlicher [...] Wenn Sie/Du mit mir Kontakt aufnehmen willst, stehe ich unter der E-Mail-Adresse walzel@unternehmensgeist.net für Fragen zur Verfügung. [...] Wem das nicht transparent genug war, kann sich hier ein “Bild” von mir machen [Foto von Franz Walzel].

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Obwohl ich in bestimmten Situation ein gewisses Verständnis für anonymes Publizieren habe (hier und hier), finde ich Transparenz, wie sie Franz Walzel praktiziert, schlicht und einfach toll – ganz nach meinem Gusto!

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1 Frank Walzel 5. Februar 2006 um 20:22

Ich konnte ein Schmunzeln nicht ganz unterdrücken, als ich meine eigenen hehren Worte zu Transparenz gelesen habe. Zwar bin ich immer noch glühender Anhänger einer “Sag-woher-Du-kommst-und-was-Du-willst-Politik”; die Hoffnung dafür belohnt zu werden (der Beitrag von Marcel Widmer ist wahrlich eine Belohnung!) habe ich allerdings aufgegeben. Viele Blogger oder Web-Nomaden erscheinen mir als selbstverliebte Ego-Zentriker, die die digitale Welt mit Ihren unsinnigen Ansichten langweilen wollen und das trotz der klaren Aufforderung dies in einem KNOWLEDGE-Weblog wie UnternehmensGeist eben nicht zu tun. Aber warum sollte eine virtuelle Debatte anderen Regeln gehorchen als eine reale (Podiums-)Diskussion. Wer um die Etikette nicht weiß, wird sich auch um die Netiquette nicht scheren. In Ihren Beiträgen über Ihr Jobblog, Herr Widmer, konnte ich derartige Beschwerden auch lesen. Mir gefiehl Ihre Haltung, die Sie gegenüber diesen Usern bewahrten.
Bleibt nur eins: Freuen wir uns an den Besuchern, die den Gedanken der Weblogs sinnvoll weitertragen. Das JobBlog setzt hier wirklich Maßstäbe.

2 Marcel Widmer 5. Februar 2006 um 20:32

Meine Erfahrung aus ganz vielen (Lebens-)Bereich ist, dass immer 1/3 dafür, 1/3 dagegen und 1/3 neutral ist – egal wofür bzw. wogegen. Wenn ich es schaffe, dass nicht nur das “Pro-Lager”, sonder auch das “neutrale Drittel” meine Tun und meine Gedanken aufnimmt und etwas draus macht, dann kann ich schon sehr, sehr zufrieden sein. Und bin es auch!
(Und wenn ich dann auch noch solche Feedbacks bekomme, wie von Ihnen, Herr Walzel, dann hat sich’s erst recht gelohnt!)

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